7 Fallstricke bei einer Bewässerungsanlage

Pflanzen bewässern ist eigentlich ganz einfach.
Gärtner, die ihre Pflanzen kennen, wissen genau, wie viel Wasser jede Pflanze benötigt. Etwas schwieriger wird es, wenn eine Sprinkleranlage diese Aufgabe übernimmt.
In diesem Fall liegt der Ursprung vieler ärgerlicher Bewässerungsprobleme bereits in der Planungsphase.

Glücklicherweise können wir Ihnen helfen, diese kostspieligen Fehler zu vermeiden!

Fallstrick 1: Zu geringe Wasserzufuhr

Viele Menschen gehen davon aus, dass der Wasserdruck am Anschluss eine große Rolle bei der Installation eines Bewässerungssystems spielt. Tatsächlich kommt es dabei aber vielmehr auf die Wassermenge pro Zeiteinheit an. Ein hoher Druck am Anschluss ist in der Regel auf sehr dünne Zuleitungen zurückzuführen. Das Wasser wird stark komprimiert und der Druck erhöht sich.

Wenn Sie den Wasserhahn aufdrehen und einige Sekunden laufen lassen, werden Sie feststellen, dass es ewig dauert, eine Gießkanne zu füllen.

Für ein gut funktionierendes Bewässerungssystem benötigen Sie mindestens 1500 Liter Wasser pro Stunde.

Fallstrick 2: Keine hochwertigen (Marken-)Produkte

Die teuerste Komponente des Bewässerungssystems ist die Installation. Der Preisunterschied zwischen Billigteilen von Wish und zuverlässigen professionellen Komponenten ist eigentlich gar nicht so groß.

Eine Einsparung von zwei- bis dreihundert Euro auf den Gesamtanschaffungspreis kann dafür verantwortlich sein, dass das System langfristig nicht gut funktioniert.

Standardrohre aus dem Baumarkt haben eine Wandstärke von 2 mm. Dadurch werden vom Boden auf Dauer förmlich platt gedrückt und können dann deutlich weniger Wasser führen.

Die Folge ist, dass die Rohre ausgetauscht werden müssen, was natürlich sehr ärgerlich ist. Vor allem, wenn die Rohre unter Pflaster oder schönen Blumenbeeten liegen.

Um unangenehme Überraschungen bei der Sprinklerinstallation zu vermeiden, sollte man darauf achten, dass die verwendeten Teile von namhaften Herstellern stammen. Dies empfiehlt sich schon allein deshalb, weil diese oft lange Garantiezeiten bieten.

Fallstrick 3: Schädigung angrenzender Bereiche durch zu kalkreiches Wasser

Zur Vermeidung dieses Problems ist es wichtig, auf zwei Dinge zu achten: die Qualität des Wassers und die Einstellung der Sprühdüsen.

Bei besonders empfindlichen Oberflächen ist es sinnvoll, Sprinkler einzusetzen, die präzise eingestellt werden können. Auf diese Weise können Sie sicherstellen, dass tatsächlich nur der Rasen beregnet wird, während etwa die Terrassenplatten trocken bleiben, sodass sich dort keine Kalkablagerungen bilden können.

Fallstrick 4: Bewässerung nur eines Teils des Gartens

Das Beregnen der an die Anschlusseite angrenzenden Fläche ist unproblematisch.

Der Rasen auf der anderen Seite der Einfahrt ist da schon etwas problematischer.

Wenn Sie sich für die Installation einer Bewässerungsanlage entscheiden, sollte diese den ganzen Garten versorgen.

Was bringt Ihnen eine gute Anlage, wenn Sie weiter Gießkannen schleppen oder Sprinkler mit einem Wirrwarr von Gartenschläuchen aufstellen müssen?

Fallstrick 5: Zu dünne Hauptrohre

In langen unterirdischen Leitungen fällt der Wasserdruck stark ab, d. h. der Querschnitt muss umso größer sein, je weiter die Sprühdüsen vom Ventilkasten entfernt sind.

Für einen Hausgarten sollten die Hauptrohre einen Durchmesser von mindestens 1 Zoll oder 32 mm haben.

Fallstrick 6: Keine ausreichend genaue Einstellung des Bewässerungssystems möglich

Gerade bei der Beregnung von Blumenbeeten ist es wichtig, dass die einzelnen Pflanzen ihren Bedürfnissen und den Bodenverhältnissen entsprechend bewässert werden. Dies gelingt am besten mit unterschiedlichen Bewässerungskreisläufen, die separat geschaltet werden können.

Eine zu grobe Planung der Beregnung der Beete führt später zu Enttäuschungen und einer Über- oder Unterbewässerung der Pflanzen.

Idealerweise sollte das System so flexibel sein, dass Sie es nachträglich noch anpassen können. Daher sollten Sie bei der Anzahl der Bewässerungskreisläufe nicht sparen.

Fallstrick 7: Zu wenige Sprinkler

Dies ist ein ähnliches Problem wie bei Fallstrick 6.

Wenn Sie zu wenige Sprinkler platzieren, sie mit einer zu geringen Wassermenge betreiben und nicht die Möglichkeit haben, nachträglich weitere Sprinkler hinzuzufügen, führt dies letztlich zu großer Frustration und einer ungleichmäßigen Beregung der Rasenfläche.

Ein Bewässerungssystem kann Geld sparen und für mehr Freude am Garten sorgen, eine mangelhafte Installation kann aber auch Frust und Ärger verursachen.

Stellen Sie daher sicher, dass die Anlage von einem Spezialisten oder erfahrenen Fachmann konzipiert/geplant und durchgeführt wird.

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